Das Israel Jacobson Netzwerk für jüdische Kultur und Geschichte e.V. (IJN) zeigt noch bis zum 24. Mai 2017 (Mo-Fr 13-17 Uhr, Eintritt frei) in Kooperation mit den Museen des Landkreises Gifhorn, der Tessenow-Runde Steinhorst und der TU Braunschweig/Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa, die Ausstellung „Schulbau und dergleichen – der Reformarchitekt Heinrich Tessenow“. Die Präsentation wird gefördert durch die Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg.

Die Ausstellung wird von einer Vortragsreihe begleitet, die die Person und das Werk Heinrich Tessenows (1876-1950) in den Blick nimmt, sie in die zeitgenössische Lebensreformbewegung einordnet und auch die Ausstrahlung seiner Ideen auf die zeitgenössische und spätere Architektur zeigt. Alle Vorträge finden im Architekturpavillon der TU Braunschweig statt (Pockelsstraße 4, 38106 Braunschweig).

Donnerstag, 11. Mai 2017, 18:30 Uhr
Theodor Böll, Heinrich-Tessenow-Stiftung Berlin
Der Philosoph unter den Architekten – Heinrich Tessenow 1876-1950

Donnerstag, 18. Mai 2017, 18:30 Uhr
Olaf Gisbertz, TU Braunschweig, Institut für Baugeschichte
"...wo das Notwendige schön wird, wo das Zweckgebundene zu klingen beginnt.“ – Architekturen des Gebrauchs von Heinrich Tessenow

Dienstag, 23. Mai 2017, 18:30 Uhr
Dr. des. Christoph Schmidt, Museen des Landkreises Gifhorn
Die stille Revolution – die Lebensreformbewegung, ihre Begleiterscheinungen und Folgen

Außerdem gibt es einen Sondervortrag, der in Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Niedersachsen-Ost angeboten wird:

Dienstag, 30. Mai, 18:30 Uhr
Prof. Dr. Carol Herselle Krinsky, New York
Synagogen in den USA: Geschichte und Gestalt
Ort: TU Braunschweig, Pockelsstraße 4, Hörsaal SN 19.3

Weitere Informationen unter www.ij-n.de und beim Israel Jacobson Netzwerk für jüdische Kultur und Geschichte e.V. (info@ij-n.de), dort kann auch die Karte „Jüdische Orte zwischen Harz und Heide“ kostenlos bestellt werden.